Lyrik: An die Presse

Lyrik: An die Presse

Einen Blick in die BILD und jeder weiß wie die Boulevard-Presse tickt. Mit diesem kurzen Gedicht kritisiere ich die Vorgehensweise eines solchen Presseorgans, das lediglich darauf aus ist, möglichst effekt-heischend zu berichten, anstatt zu helfen.

Du sitzt da auf dem Tellerrand
Und starrst mich an, bleibst unerkannt
Ich schwimme in der Brühe
Und geb’ mir redlich Mühe

Ich gehe unter, welch ein Hohn
Du siehst in mir nur Sensation
Und schreibst am nächsten Morgen
Von mir und and’ren Sorgen

(c) Mirko Schubert

2 Kommentare

  1. Nettes Gedicht Mirko.
    Ich habe mir eben den Artikel über Responsiv Design durchgelesen und verstehe fast nichts. Die ganzen Fachbegriffe bzw. Namen von Geräten oder Standards. Puhh. Aber ist es jetzt so, daß man weniger Geld von den Werbenden bekommt wenn man Responsiv Design einsetzt und ist das der einzige Nachteil den diese Vorgehensweise hat. Obwohl das ist natürlich wirklich auch ein gravierender Nachteil.

    schubidubi Jörg

    • Mensch Jörg, schön dass Du hier mitliest!
      Wenn die Werbetreibenden nicht einlenken heißt das, dass die Werbung bei kleineren Displays (z.B. Handys) nicht richtig dargestellt wird. Und wer klickt schon auf eine halbe Anzeige? ;) Da weniger klicken, gibt es auch weniger Geld – und ja, es ist ein gravierender Nachteil für all diejenigen, die mit ihren Webseiten ihre Brötchen verdienen wollen.

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